Springe zum Inhalt

Wie funktioniert HomeLearning an einer Montessori-Schule? Wie kann die Freiheit und Individualität des Lernens auch zu Hause im Geiste von Maria Montessori weitergeführt werden? Viele dieser Fragen haben uns in den letzten Wochen begleitet.
Mit anderen Montessori-Schulen aus RLP konnten wir uns hierzu austauschen und viele Ideen und Erfahrungswerte sammeln.

Klar wurde, dass in einer solchen Zeit Druck und eine hohe Erwartungshaltung genau das Gegenteil von dem sind, was wir bei den Kindern und Eltern erreichen wollen. Die Zeit zu Hause bietet - je nach familiärer Situation - zahlreiche Möglichkeiten zum aktiven Lernen: wenn Kinder im Garten, im Wald oder im Park auf Entdeckungsreise gehen, Pflanzen, Vögel und Insekten beobachten und hierzu Texte verfassen, Informationen suchen und sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen, bringt diese „freie“ Zeit viel Potenzial mit sich. Beim gemeinsamen Kochen oder Backen kann man Rezepte lesen, Maßeinheiten lernen, Abwiegen oder Abmessen und das Gelernte beim gemeinsamen Essen besprechen. Zudem sind diese Zeiten nicht nur für Erwachsene aufregend. Auch für Kinder sind Gespräche oder einfach freie Zeit zum Spielen wichtig.

Unser kosmisches Thema der vergangenen HomeLearning-Phase war: Frühling 🌷☀️🌱🐝🐣🐰🦄🐞🐜🕷🦔🌺🌎🌧🌤

In den nächsten Tagen möchten wir ein paar Schüler-Arbeiten zeigen, die in den letzten Wochen entstanden sind.

Veröffentlicht am

Liebe Eltern,

ab Montag, dem 16.3.2020, bleibt unsere Schule aufgrund einer Allgemeinverfügung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) aus Gründen des Infektionsschutzes bis zum Ende der rheinland-pfälzischen Osterferien am 17. April 2020 für einen regulären Betrieb geschlossen. Ob der Unterricht wie zunächst geplant am Mittwoch, den 22.04.2020 wieder beginnt oder, aufgrund der aktuellen Situation, bereits am Montag, den 20.04.2020, teilen wir Ihnen kurzfristig mit.

Für Eltern, die absolut keine Möglichkeit haben, ihr Kind im privaten Kontext zu betreuen, richten wir eine Notfallbetreuung in der Schule ein. Diese Notfallgruppe soll möglichst klein gehalten werden. Bitte melden Sie sich bei Bedarf hierzu bei uns per E-Mail (info@montessori-trier.schule), damit wir planen können.

Herzliche Grüße,
Ihre Freie Montessori-Schule Trier

Veröffentlicht am

Ab diesem Herbst ist Programmieren Teil des Grundschulunterrichts in Luxemburg. „Informatisches Denken“ (Computational Thinking) soll gefördert werden, erklärte heute Robert Reuter, Dozent für Psychologie an der University of Luxembourg, im Luxemburger Wort. Dabei soll es weniger um das Programmieren selbst und viel mehr um die lösungsorientierte Denkweise gehen, die dahinter stecke. Deshalb benötige man auch - jedenfalls im Grundschulbereich - nicht zwingend Computer oder Laptops. „Gearbeitet wird z.B. mit dem Cubetto, einem kleinen Spielzeugroboter mit Rollen, der mit kleinen Holzblöcken programmiert wird und sich dann bewegt“, erläutert Chris Krier von der Donau-Universität Krems in Österreich.

Dass die (grundsätzlich richtige und notwendige) Digitalisierung der Schulen (#DigitalPakt) und die Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf die Digitalisierung zwei verschiedene Themenbereiche sind, ist (eigentlich) offensichtlich, geht in der Diskussion aber oft unter. Viel wichtiger als die Ausstattung mit Smartboards und Tablets ist unseres Erachtens die Beantwortung der Frage, ob und wie wir die Schülerinnen und Schüler langfristig und nachhaltig auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten können. Teilweise wird diese Frage mit dem sogenannten 4K-Modell des Lernens beantwortet: Die 4K stehen dabei für die - aus Sicht der erarbeitenden Gruppe - notwendigen vier Kompetenzen, die man in einer digitalisierten Welt immer stärker benötigen wird: Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken. Andere wiederum sehen die Implementierung der Programmiersprache in den Unterricht (s.o.) als entscheidend an.

Wir werden uns in den kommenden Monaten kritisch und ergebnisoffen mit der Beantwortung dieser Fragen auseinandersetzen und hierzu sicherlich auch viele Gespräche mit den anderen Montessori-Schulen in Rheinland-Pfalz führen.

Veröffentlicht am

Der Verein “EINE Schule für ALLE in der Region Trier e.V.” lädt zum Kabarett ein. “Barrieren im Bildungswesen” abzubauen und die aktive Unterstützung aller inklusiv arbeitenden Einrichtungen sind auch uns ein Anliegen. #Inklusion #FMST #Trier

Veröffentlicht am