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In der arte-Dokumentation "Die Schule von morgen – Schule und Hirn" geht es um Unterricht, der wirksam und individuell auf künftige Herausforderungen vorbereitet. Der Fokus liegt auf den aktuellen Erkenntnissen aus der Hirnforschung und wie sich diese auf Lernmethoden übertragen lassen.

In der Dokumentation finden sich viele Aspekte der Montessori-Pädagogik wieder und werden neuro-wissenschaftlich begründet.

Link zur Dokumentation

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Der derzeit laufende Diplom-Lehrgang geht im Frühjahr 2021 zu Ende. Aus diesem Grund beabsichtigt der Trierer Arbeitskreis für Montessori-Pädagogik e.V. gemeinsam mit dem Verein Freie Montessori-Schule Trier e.V. einen neuen Kurs anzuschließen. Wir laden Sie hiermit herzlich ein, uns Ihr Interesse an dieser qualifizierten Weiterbildung mitzuteilen. Das erleichtert die genaue Planung.

Der Lehrgang richtet sich an Erzieher und Erzieherinnen, Lehrer und Lehrerinnen sowie Interessierte aus anderen pädagogischen Arbeitsfeldern. Die Kurswochenenden werden in einem Zeitraum von ca. 24 Monaten i.d.R. einmal monatlich von Freitagnachmittag bis Samstagabend in den Räumlichkeiten des Montessori-Kinderhauses Petrisberg und der Freien Montessori-Schule Trier stattfinden. Hinzu kommen Hospitationen in verschiedenen Montessori-Einrichtungen u.a. in NRW.

Die Weiterbildung wird wieder mit der Katholischen Erwachsenenbildung für die Region Trier und der Deutschen Montessori-Vereinigung e.V. Sitz Aachen, angelehnt an die  internationalen Standards und den von der Association Montessori Internationale (AMI) geforderten Richtlinien, veranstaltet. Mit der erfolgreichen Prüfung erhalten die Teilnehmenden das anerkannte Montessori-Diplom.

Die Kosten richten sich nach der Höhe der Teilnehmer/innen-Zahl. Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen kann diese berufliche Weiterbildung vom Land Rheinland-Pfalz finanziell gefördert werden.

Bitte teilen Sie uns Ihr Interesse an unserem Montessori-Diplomlehrgang mit, indem Sie das nachfolgende Formular ausgefüllt per E-Mail an diplomlehrgang@montessori-trier.de senden, damit wir in die konkrete Planung gehen und Ihnen weitere Informationen wie z. B. den genauen Zeit- und Kostenplan zusenden können.

Unverbindliche Voranmeldung für den Diplomlehrgang 2021

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Wie von Beginn an geplant und durch die große Nachfrage und die positive Resonanz bestärkt, planen wir die Fortführung dieses erfolgreichen Schulprojektes durch die Gründung einer weiterführenden Montessori-Schule in Trier nach dem Vorbild der Montessori-Schulen in Landau, Ingelheim und Westerburg.

In den kommenden Wochen werden wir uns mit verschiedenen Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft treffen, um die Rahmenbedingungen und nächsten Schritte zu besprechen.

Bernhard Hügle
Ole Seidel

Gestern besuchten uns Ole Seidel und Bernhard Hügle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Trier zum Thema weiterführende Freie Montessori-Schule Trier! Ein spannender Austausch, viele gute Ideen und Denkanstöße und viel Unterstützung für unsere weiteren Pläne.

Herzlichen Dank für Eure Zeit und Euer Engagement

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Die Freie Montessori-Schule Trier veranstaltet am Mittwoch, 09. September, um 20.00 Uhr in den Räumen der Freien Montessori-Schule Trier, An der Jugendherberge 3, 54292 Trier, einen Infoabend für interessierte Eltern.

Insbesondere Eltern von Kindern, die im Schuljahr 2021/2022 oder im darauffolgenden Schuljahr eingeschult werden, erhalten an diesem Abend alle relevanten Informationen.

Achtung:

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Hygiene- und Abstandsregelungen kann pro Familie nur eine Person teilnehmen (bereits angemeldete Personen werden noch per E-Mail informiert).

Außerdem müssen wir Ihre Kontaktdaten aufnehmen. Bitte melden Sie sich deshalb vorab per E-Mail (info(at)montessori-trier.schule) an und fügen Sie der E-Mail das ausgefüllte Formular mit Ihren Kontaktdaten bei.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

Ihre Freie Montessori-Schule Trier

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Die Freie Montessori-Schule Trier blickt auf das erste Jahr ihres Bestehens zurück, ein ereignisreiches Jahr.
Foto: Montessori-Schule Trier

Einschulung, Sabine, Hochwasser, Pandemie: Hinter der jungen freien Montessori-Schule Trier liegt ein turbulentes erstes Schuljahr. Warum Schüler, Eltern und Lehrer dennoch zufrieden sind.

Das erste Schuljahr ist ein besonderes Jahr im Leben eines Schülers:  lernt neue Kinder und das Einmaleins kennen Vorher noch undefinierbare Zeichen werden zu Buchstaben, zu Wörtern, Sätzen, Geschichten.

Philine und 15 weitere Jungen und Mädchen haben dieses besondere Schuljahr an einer besonderen Schule verbracht, der Freien Montessori-Schule Trier. Sie ist benannt nach Maria Montessori, der Begründerin dieser speziellen Pädagogik (siehe Info). Lange von Eltern geplant, wurde die Schule nach dem Umbau des Bootshauses am Moselufer 2019 offiziell eröffnet. Damals ahne noch niemand, dass Regenwasser den Keller überfluten, das Sturmtief Sabine wüten und das Coronavirus vieles verändern würde. Getragen wird die Schule vom Verein Freie Montessori Schule Trier. Zuschüsse gibt es noch keine, der Verein muss schauen, dass Geld über Spender und Sponsoren reinkommt.

INFO

Montessori-Pädagogik – Was ist das?

Vor weit über 100 Jahren hatte die erste Medizinerin Italiens, Maria Montessori , das Casa dei Bambini in Rom eröffnet, ein Kinderhaus für verwahrloste Straßenkinder. Montessori hatte beob­achtet, dass schon Vierjährige von sich aus lesen und schreiben lernen wollen. Der Grundstein für ihre bis heute populäre Pädagogik. 1924 wurde die Montessori-Methode an italienischen Grundschulen eingeführt. Bis heute ist ein Baustein ihrer Methode die Überzeugung, dass Erwachsene viel zu häufig und viel zu schnell in den natürlichen Entwicklungsgang eingreifen, Kinder aber eigene Erfahrungen machen müssen.

David Thieser, Familienvater und erster Vorsitzender des Vereins, resümiert: „Wir sind alle sehr glücklich, dass wir es gemacht haben.“ Glücklich macht ihn persönlich, dass seine Tochter jeden Tag gerne in die Schule geht. Während der Corona-Krise habe er während des Home-Learnings beobachtet, wie sie freudig Aufträge erledigt habe. Und er erinnert sich besonders gerne an den ersten Schultag. „Überwältigend, das Warten hatte ein Ende.“

Das war vor rund 365 Tagen. Stolz erzählt Philine (7) heute, sie kenne alle Buchstaben, Lesen und Schreiben mache ihr Spaß und sie habe die Hauptrolle in dem Theaterstück „Die dumme Augustine“ gespielt. Auch laut Philines Mutter, Andrea Weich-Emblanc, liegt ein sehr positives erstes Schuljahr hinter der ersten Klasse. Weil ihre Tochter nach dem eigenen Rhythmus lernen kann, das Miteinander der Kinder sehr gut ist und wegen „des demokratischen Erziehungsstils“. Konkret bedeutet dies etwa, dass einmal in der Woche der Klassenrat tagt. „Fragen wie ,was ist gut, was ist schlecht gelaufen?’, ,was hat mich froh, was hat mich traurig gemacht?’, werden besprochen“, sagt Weich-Emblanc, „und Konflikte gelöst.“

Tanja Jaeger ist Lehrerin an der inklusiven Montessori-Schule in Trier. Im ersten Jahr habe sie am meisten beeindruckt, wie gerne, selbstständig und erfolgreich die Kinder lernen, „wenn man sie lässt“. Ein Pfeiler der Montessori-Pädagogik ist, dass die Kinder sich mit den Aspekten eines Themas beschäftigen, die sie gerade interessieren. Und natürlich denkt die Lehrerin an die Corona-Krise, wenn sie das zurückliegende Schuljahr Revue passieren lässt. „Dank unserer engagierten Eltern, haben wir die erst einmal gut überstanden und hoffen, dass wir im nächsten Schuljahr wieder halbwegs normal starten können.“ Das soll in erstmals jahrgangsgemischten Lerngruppen – eine weitere Besonderheit der Montessori-Schule – erfolgen.

Nach den Sommerferien starten die Neuen: 24 Jungen und Mädchen, ausgewählt aus 60 Bewerbungen. Männer und Frauen aus dem Vereinsvorstand und dem pädagogischen Team hätten es sich nicht leicht gemacht, den Familien eine Zu- oder Absage zu erteilen, sagt Thieser. Dabei sei es eine Herausforderung, offen für alle zu sein, aber auch die Kosten für Personal und Miete im Blick zu halten. „Es ist schön, dass wir Kinder aus Familien, die es sich nicht leisten können, aufnehmen können“, sagt Thieser. Stipendien aus Stiftungen machten es möglich. Sich Herausforderungen zu stellen und sie zu meistern, sind die Macher rund um die erste freie Montessori-Schule in Trier nach diesem Schuljahr mit Sturmtief Sabine, Hochwasser und Pandemie gewohnt.

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